Nie mehr zu wenig Personal. Und auch nie zu viel.

Wie es gelingen kann, die richtigen Ressourcen richtig einzusetzen.

Immer weniger Fachkräfte, immer komplexere Aufgaben: Die Schere zwischen verfügbaren und benötigten Ressourcen geht immer weiter auseinander. Dagegen hilft eine simple Formel: Die richtigen Ressourcen richtig einsetzen. Mit Managed Services ist das viel leichter möglich als bei konventionellen Geschäftsmodellen. Denn wer Hard- und Software as-a-Service mietet, hat nicht nur größere finanzielle Spielräume, sondern kann Art und Umfang der damit verbundenen Dienstleistungen den eigenen Bedürfnissen und Kapazitäten anpassen.

Hochqualifiziert, hochbezahlt, aber nur höchstselten im Einsatz?
Die wichtigste Frage bei der Personal- und Ressourcenplanung lautet: Welche Aufgaben sollen dauerhaft intern gelöst werden und welche können vielleicht besser extern abgewickelt werden? Gerade in der digitalen Welt verschwimmt die Grenze zwischen Schlüsseltechnologie und Kerngeschäft. Ohne Datenübertragung, IT-Security oder Fernwirktechnik sind viele Geschäftsmodelle überhaupt nicht (mehr) realisierbar. Aber zählen Telekommunikation und IT wirklich zu Ihren ureigenen Aufgaben?

Ein Beispiel ist die sichere und stabile Datenübertragung, zu der DigiComm ein modulares Paket aus Router, Konnektivität und Managed Services geschnürt hat. Hintergrund: Je zahlreicher die Anlagen, desto schwieriger die Wahl des richtigen Telekommunikationsnetzes und -providers und desto komplexer das SIM-Kartenmanagement. Mit einer integrierten National-Roaming SIM-Karte und umfangreichen Services erleichtert DigiComm den Prozess erheblich. Die vorkonfigurierte Kombination ist schnell installiert und unmittelbar einsatzbereit. Das Einbuchen erfolgt automatisch, ebenso der kontinuierliche Health Check. Mit nur einem Vertragspartner hat der Anwender an jeder Anlage einen sicheren Remote-Zugriff über VPN. Auch Überwachung, Upgrades und – im Fall des Falles – Entstörung der Geräte liegen im Verantwortungsbereich des Service Providers DigiComm. Das Ziel ist eine jederzeit uneingeschränkte und stabile Datenübertragung as-a-Service und ohne eigenes Personal einsetzen zu müssen. Das Modell eignet sich branchenübergreifend für alle Unternehmen, die externe Anlagen überwachen und steuern wollen – vom Geldautomaten bis zur komplexen Betriebsanlage.

Personalressourcen schonen

Was für IT-Spezialisten gilt, trifft auch für operative Aufgaben in Service oder Wartung zu. Personalintensive Tätigkeiten wie Routinekontrollen an entlegenen Anlagen oder Standorten lassen sich mit der passenden Technologie auch Remote und/oder bedarfsgerecht erledigen, andere Aufgaben teilweise oder vollständig automatisieren. Dadurch kann das Personal für die

wertschöpfenden Prozesse eingesetzt werden. Auch hier kommt das As-a-Service-Konzept ins Spiel. Zum einen erleichtert die weitgehend nutzenbasierte Vergütung von Hard- und Software den Einstieg in die Automatisierung – finanziell, aber auch organisatorisch. Denn schließlich kann der Kunde auf eine bestehende Komplettlösung aus Technologie und Services zurückgreifen, die sich schnell in praktisch alle Prozesse und Systemumgebungen integrieren lässt. Selbst komplexe Projekte wie die flächendeckende Digitalisierung von Ortsnetzstationen, EEG-Anlagen oder Wasserpumpen lassen sich zügig und reibungslos realisieren.  Zum anderen rechnet sich dieser Weg auch durch die effizienter eingesetzten Personalkosten. Es ist schließlich um ein Vielfaches günstiger, die langjährigen Mitarbeiter dort einzusetzen, wo die größte Wertschöpfung liegt, als neue Mitarbeiter aus dem umkämpften Arbeitsmarkt anzuwerben.

 On-demand Fachkompetenz nutzen

Gerade kritische Aufgaben, die nicht zum Kerngeschäft gehören, sollten Sie Spezialisten überlassen, die sich professionell und ausschließlich mit diesen Themen beschäftigen. Da das intern eben in der Regel nicht abzubilden ist, sollten Sie bei Ihren Digitalisierungsvorhaben nach einem Partner suchen, der Komponenten, Konnektivität und Services aus einer Hand anbieten kann.

In a nutshell

 Nicht immer ist die eigene Fachabteilung die beste Lösung – das geeignete Personal ist schwer zu finden, die Kompetenzen müssen 24/7 im Zugriff sein, werden zum Teil aber nur gelegentlich benötigt. Das führt zu Leerlauf bei den Spezialisten, während im Kerngeschäft die Personaldecke spannt. Hinzu kommt: Die teuersten Ressourcen sind immer die, die gerade nicht benötigt werden, und das gilt nicht nur für die direkten Kosten, sondern eben auch für indirekte Effekte. Und auch die laufenden Kosten für Fort- und Weiterbildungen summieren sich, damit die eigenen Mitarbeiter in der schnelllebigen Welt der IT am Ball bleiben. Der Aufbau und Unterhalt interner Kompetenzen bindet oft Mittel, die an anderen Stellen sinnvoller eingesetzt werden können ­– zum Beispiel für den Netzbetrieb, die Entwicklung neuer Angebote und Services oder die Erweiterung des Geschäftsmodells.

Im nächsten Blog vertiefen wir das Thema „Anything as a Service“ (XaaS).

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